Startseite unverbauter Grünzug

Panorama-Aufnahme der Grünfläche St.Isidor – um deren Bestand wir kämpften und weiter kämpfen werden. (Bild: September 2019)

Noch ist unser Ziel nicht erreicht!

Wir haben erreicht, dass sich der Leondinger Gemeinderat für die Rückwidmung des Grüngebietes St.Isidor in einen Grünzug ausspricht. Allerdings kann der Gemeinderat dies mit ganz einfacher Mehrheit auch wieder anders entscheiden. Letzte Sicherheit kann nur die Wiedererrichtung in einen Grünzug bieten, und das kann nur die Landesregierung veranlassen.

Wir wurden bisher in dem Glauben gelassen, dass dies in der nächsten Zeit erfolgen würde.

Dann hieß es, das wird gemeinsam mit Linz gemacht, da beim Gebiet für das geplante Stadtion eine ähnliche Lage wie in Leonding besteht.

Nun stellt sich heraus, dass Linz die Rückwidmung gar nicht anstrebt, sondern hat nur eine sehr vage „Selbstbeschränkung“ beschlossen, das Gebiet um den Pichlingersee als Naherholungsgebiet anzuerkennen.

Das ist uns für Leonding zu wenig!

Wir werden massiver an die Landesregierung herantreten müssen, um unseren Kampf um einen unverbauten Grünzug St.Isidor erfolgreich abschließen zu können.

Dabei rechnen wir damit, dass uns die Leondingerinnen und Leondinger wieder so spontan und zahlreich unterstützen werden, wie inder ersten Phase der Initiative.

Das geschah unter anderem bisher:

Wir versuchen weiterhin massiv, die Wiedereinreihung der Grünfläche St.Isidior in den überregionalen Grünzug, der sie vorher war, zu erreichen. Und zwar jetzt – und nicht erst am „Sankt Nimmerleinstag“ wie uns angekündigt wurde.

Die Bürgerinitiative Grünzug St.Isidor war beim ressortzuständigen Landesrat Achleitner, siehe die nahfolgende Presseaussendung.

Überparteiliche Bürgerinitiative Grünzug St. Isidor

Landesrat Achleitner sieht Grünzug-Widmung St. Isidor durch Gemeinderatsbeschluss von Leonding gesichert Bei einer Vorsprache bei Landesrat Markus Achleitner sagte dieser zu, dass im Rahmen der nächsten regulären Überprüfung des Raumordnungsprogrammes Regionale Grünzone Linz Umland der einstimmige Leondinger Gemeinderatsbeschluss auf Wiederaufnahme der Grünlandfläche St. Isidor eingehend geprüft werden wird. Die unabhängige Bürgerinitiative hatte Landesrat Markus Achleitner ausführlich über die aktuelle klimatische und ökologische Bedeutung der 300.000 m² großen Grünfläche als Frischluftkanal, Kühlinsel und „Naturschutzgebiet“ für Leonding und Linz informiert. Für Landesrat Markus Achleitner ist es wichtig und logisch, dass man dem Kima- und Ressourcenschutz größere Aufmerksamkeit schenkt: Das Linzer Luftpaket, das Wasserkraftpaket und die Förderung der Elektromobilität sind wichtige aktuelle Aktivitäten im Ressort von LR Markus Achleitner.

In den letzten Wochen wurden bereits weitere Mitglieder der Oberösterreichischen Landesregierung – Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Hainbuchner und Landesrätin Birgit Gerstorfer von der Bürgerinitiative besucht und um Unterstützung für die rasche Wiederaufnahme der 30 Hektar Grünflächen von St. Isidor ersucht.

Für Franz Moser, Obmannstellvertreter der Bürgerinitiative Grünzug Leonding, wäre eine optimale Vorgangsweise, die Wiederaufnahmen der Grünflächen St. Isidor zusammenzulegen mit den Wiederaufnahmen der Grünfläche Pichling (wo das LASK-Stadion geplant war) und ev. der Grünfläche am Linzer Freinberg in den überregionalen Grünzug. In der Fußballersprache würde man von einem Hattrick sprechen: Drei Tore – in einem Spiel – hintereinander.

Die Wahl ist geschlagen! Mit der knappen Mehrheit von 51,01 % der Stimmen wurde Frau Dr. Sabine Naderer-Jelinek zur Bürgermeisterin gewählt. Wir gratulieren!

Vor der Wahl haben haben alle Parteien erklärt, dass sie für die Wiedererrichtung der Einstufung „Grünzug“ für St.Isidor eintreten. Also der Widmung, wie sie vor der Herausnahme durch die die OÖ Landesregierung bestanden hat. Ein entsprechender Antrag wurde an die OÖ Landesregierung gerichtet!

Wir nehmen die Politik beim Wort und werden genau darauf achten, dass diese Aussagen auch eingehalten werden.

Zu den Wahlergebnissen in den einzelnen Sprengeln!

Wahlsprengelverzeichnis mit dazugehörenden Straßen

Wahl am 26.5.2019: Gespräche mit der Kandidatin und den Kandidaten auf der Seite des Vorstandes rechts –———>

Von der OÖ Landesregierung auf die lange Bank geschoben?

Der Antrag auf Rückwidmung der nunmehrigen Grünfläche St. Isidor wieder in den vorherigen Grünzug St.Isidor wurde durch die OÖ Landesregierung in ihrer Sitzung vom 13.5.2019 nicht behandelt!

Neuestes Video Grünzug St.Isidor Frühling 2019

Bild oben: derzeit blühender Obstgarten in St.Isidor – und das auch weiterhin!

Sensation im Leondinger Gemeinderat am 25.4.2019

Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, an das Land OÖ heranzutreten, um für das Grüngebiet in St.Isidor den Grünzug-Schutz wiederherzustellen. Damit hat sich das entschlossene Einschreiten unseres Vereins und ihre mehr als 2000 mal gezeigte Unterstützung gelohnt. Vielen Dank dafür!

Auch „Österreich“ hat über Leonding berichtet

Leserbrief Mag. Eiselsberg in den OÖ Nachrichten 25.4.2019

Die gerodeten Flächen sind gepflügt, Saatmais wurde ausgebracht. Bilder folgen…

Für unseren weiteren Kampf um den unverbauten Grünzug benötigen wir Ihre Hilfe (danke an alle, die Bereits einen Beitrag geleistet haben)

Volksbank OÖ „Bürgerinitiative Grünzug St. Isidor“ AT74 4480 0106 4072 0000 wir freuen uns über jeden Beitrag: auch 10, 20,30 € etc helfen uns!

Artikel Tips Ablehnung der Volksbefragung

Artikel OÖ Rundschau Ablehnung der Volksbefragung

Artikel OÖ Nachrichten zur Änderung im Vereins-Vorstand 04.04.2019

Artikel OÖ Nachrichten 02.04.2019

Kommentar OÖ Nachrichten 01.04.2019

Der Tag danach… (nach Beginn der Rodung)

Beobachtungen und Erhebungen unseres Mitgliedes Franz Moser als unmittelbarer Nachbar.

Leondinger, liebe Freunde und Aktivisten des Grünzuges Sankt Isidor!

Als Erstes möchte ich mich im Namen der überparteilichen Plattform zum Schutz der Leondinger Grünzüge für euer zahlreiches Kommen und eurer Unterstützung, bei der letzten Gemeinderatssitzung am 28.03.2019, recht herzlich bedanken.

Gestern, am 30.03.2019,  wurde am Grundstuck Sankt Isidor die Rodung von 1600 der insgesamt 44.850 Obstbäumen im Parallelverlauf zur Georg-Erber-Straße begonnen und in der Nacht noch abgeschlossen.  Ebenfalls wurde die gleiche Fläche im Zentrum des Isidor Obstgartens mit 1600 Obstbäumen gerodet.

Ich habe gestern Nachmittag als direkter Nachbar der Isidor Gründe ein weiteres ausführliches Gespräch mit Herrn Anton Schmid geführt, er  bewirtschaftet als Angestellter der Diözesen Immobilienstiftung die Fläche inkl. Ernte für 2019.

Die Obstbäume werden aufgrund Überalterung und Qualitätsmangel nach 25 Jahren – gerodet.

Die gerodeten Obstbäume werden Anfang nächster Woche zu Hackschnitzel auf der Isidor Fläche verarbeitet und im Anschluss an die Fernwärme Linz verkauft bzw. transportiert.  Die Flächen werden dann neu mit Mais bzw. Kartoffel und später vermutlich mit Weizen bebaut.

Weiters hat er mir bestätigt das es finale Gespräche mit einem neuen Pächter gibt und es zeitnah einen Abschluss dazu gibt. Einen genauen Zeitplan konnte er nicht definieren. Er meinte nur das dies in diesem Jahr bzw. Sommer mit Ihm übergreifend passieren wird.

Ich habe euch gestern ein Übersichtsvideo dazu erstellt.

Der Anblick verursacht Gänsehaut und ist von Traurigkeit kaum zu überbieten.

Schönen Sonntag und eine feine Zeit zum Sommerzeitbeginn!

Franz Moser

Vielen Dank an alle, die mit einem finanziellen Beitrag unserer Initiative bereits geholfen haben. Volksbank OÖ Bürgerinitiative Grünzug St.Isidor IBAN AT74 4480 0106 4072 0000

Antrag auf Volksbefragung abgelehnt!

Bei der gestrigen Sitzung, 28.3.2019, stand unter Punkt 1 der Antrag zur Abhaltung einer Volksbegfragung zur Debatte. Dieser Antrag wurde von SPÖ, ÖVP und FPÖ geschlossen abgelehnt. Es wurde im Gegenteil beschlossen, Gespräche mit den Grundeigentümern des Grünzuges aufzunehmen, mit dem Ziel, Teile davon durch die Stadt ankaufen zu lassen.

Man kann das Ergebnis der Gemeinderatssitzung aber auch als Erfolg für die Bürgerinitiative sehen. Durch den Druck einer drohenden Volksbefragung haben sich alle Parteien dahingehend geäußert, dass der Grünzug nicht verbaut werden soll. Wenn dieses Versprechen nicht eingehalten würde, können wir aber auch als Bürgerinitiative selbst einen Antrag auf Volksbefragung stellen

dazu siehe Artikel OÖ Nachrichten vom 29.03.2019

Unsere Presseaussendung

Thema Überparteilichkeit

In letzter Zeit wird unserer Bürgerinitiative da und dort die Überparteilichkeit abgesprochen. Unsere Initiative besteht aus Menschen, die aus den verschiedensten politischen Lagern bzw. Meinungen kommen.

Uns einigt einzig das gemeinsame Ziel, Parteipolitik und Tagespolitik hat bei uns keinen Platz und auch keine Bedeutung. Es muss niemand fürchten, für Parteipolitik missbrauch zu werden. Über 2000 Unterschriften kommen sicher nicht von einer bestimmten Partei. Ein Querschnitt der Bevölkerung tritt für den Grünzug ein. Mehr Überparteilichkeit geht nicht!

Ob und wie sich die Parteien für oder gegen den Grünzug engagieren, kann von uns nur bedingt beeinflusst werden.

Ohne die über 2000 Unterschriften der Leondingerinnen und Leondinger gäbe es keinen Stopp der Verbauungspläne und sicher keine Aussicht auf eine Bürgerbefragung!

Seitens der Stadt Leonding wird immer gesagt, es gibt ja gar kein Projekt, für oder gegen das man sich aussprechen könnte:

Tatsache ist: Der Schutz des Grünzuges wurde aufgehoben, und ohne die über 2000 Unterschriften der Bürgerinnen und Bürger würde es sicher bereits ein Projekt zur „Etnwicklung“ des Gebietes geben.

Nochmals vielen Dank an alle, die so spontan Stellung für den Grünzug St.Isidor Partei ergriffen haben. Und jetzt schon Danke auch alle jene, die es noch machen werden.

Leonding, 28.2.2019

Offiziell gab es noch keine Gespräche (mit der Kirche wegen Krankheit abgesagt) und nun die folgende Meldung in den OÖ Nachrichten.

Freitag, 22.2.2019 9.00 Uhr Übergabe der Urkunde für die Erreichung (inzwischen Überschreitung) der 2000-er Marke – an die neue Bürgermeisterin Frau Dr. Naderer-Jelinek

Die Bürgerinitiative Grünzug St. Isidor hat der neuen Leondinger Bürgermeisterin, Frau Dr. Sabine Naderer-Jelinek eine Urkunde überreicht, die besagt, dass bereits über 2000 Bürgerinnen und Bürger für einen unverbauten Grünzug St.Isidor eintreten und somit gegen eine Umwidmung des Grünlandes in Betriebs- und Wohnbau sind. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Unterschriften quer durch die Bevölkerung geleistet wurden und somit ein Anliegen der Gesamtbevölkerung ist und nicht etwa im Interesse einzelner Parteien oder Gruppieren liegen.

Die Initiative begründete die Ablehnung der Umwidmung von 300.000m² landwirtschaftlicher Fläche in Bauland mit folgenden Argumenten:

+ Durch eine Bebauung würde der Frischluft-Kanal stark eingeschränkt werden, der für die Reinigung und Abkühlung der Luft wichtig ist. + Eine Umwidmung und Bebauung mit Wohnblöcken würde ca. 7.000 Menschen mit Ihren Autos ansiedeln. Dadurch würden nicht nur die Abgase sondern auch der gefährliche Feinstaub in die Höhe schnellen. + Die Initiative schlug der Bürgermeisterin außerdem vor, dass Leonding der Aktion zur Rettung der Bienen beitreten solle. Artenschutz muss auch in Leonding einen wesentlichen Stellenwert haben.

Die Bürgermeisterin zeigte grundsätzlich Verständnis, doch sieht sie es als ihre Pflicht, mit allen Beteiligten darüber zu sprechen.

Es wurde auch bekannt, dass das erste Gespräch der Grundeigentümerin -der katholischen Kirche – mit der Bürgermeisterin am 26.2.2019 stattfinden soll. Wer genau seitens der Stadt dabei sein wird, ist nicht bekannt.

S Die Bürgermeisterin zugesagt, dass sie die Initiative vom Ergebnis der Gespräche informieren wird.

Bitte bei Fragen um Anruf  0664 544 33 71 oder buergerinitiative.gruenzug@gmail.com

» Aktuelle Informationen – Aufruf für finanzielle Hilfe

Konto Volksbank OÖ: Bürgerinitiative Grünzug St. Isidor
IBAN: AT74 4480 0106 4072 0000

Video des Grünzuges St. Isidor – vermittelt einen Eindruck der Dimension – um die es hier geht

Konto für finanz. Beitrag:
Volksbank OÖ Bürgerinitiative Grünzug St.Isidor IBAN AT31 4480 0411 0540 0000

Für das kämpfen wir:

Die „Grünzüge“ durchziehen als grüne Lungen das Leondinger Gemeindegebiet und verrichten seit Jahrzehnten ihre wichtige Funktion. Als Korridore für den Luftdurchzug, als Sauerstoffspender, Ruhepol und Schutz vor Bodenversiegelung sind sie unverzichtbar. Soll das wirklich aufgegeben werden?

  • Ein Linzer Unternehmen – der Name wurde bisher nicht offiziell genannt – mit kolportierten eintausend Beschäftigten – möchte seine Aktivitäten in Leonding konzentrieren. In einer turbulenten Gemeinderatssitzung nach dem Sommer wurde beschlossen, dafür ein entsprechendes Grundstück hinter der „Einkaufspark-Ruine“ UNO vorzusehen.
  • Plötzlich erfährt der Gemeinderat in einer beispiellosen Art mittels eines „Dringlichkeits-Antrages“ – gut zwei Stunden vor Sitzungsbeginn am 18.10.2018, dass das besagte Unternehmen nunmehr nicht am geplanten Ort, sondern inmitten des überregionalen Grünzuges in St. Isidor bauen will. Wobei das bereits seitens des Grundeigentümers mit dem Land OÖ über den Kopf der Stadt Leonding abgesprochen sei.
  • Der Platzbedarf für diese Firma soll aus dem regionalen Grünzug herausgelöst werden, der Rest der Obstgärten in St. Isidor ist als Wohn- und Betriebsbaugebiet angedacht, es handelt sich dabei nicht weniger als 35 Hektar, eine Riesenfläche.
  • Noch ist nichts umgewidmet. Es wurde nur beschlossen, darüber zu verhandeln. Grundsätzlich wird es immer wieder Betriebs- und Wohnbau geben.  Aber – es muss dafür eine klare Stadt- und Raumplanung geben und keine ad hoc Entscheidungen, welche die Entwicklung von Leonding auf Jahrzehnte beeinflussen und massiven Einfluss auf die Wohnqualität der Bevölkerung nehmen.
  • Leonding hat seinerzeit beim Bau der Umfahrung in Höhe Bauhaus/PlusCity am sogen. „Technologie-Ring“ eine große Fläche für Betriebsbau umgewidmet. Diese Gründe mit bester Verkehrsanbindung stehen zur Verfügung.
  • Diese nicht zu nützen und dafür einen großen Teil des Leondinger Grünzuges für Betriebsansiedlungen aufzugeben, macht uns fassungslos!
  • Wir müssen jetzt dagegen auftreten, nicht – wenn alles beschlossen und umgewidmet ist.  Bist du /Sie bereit, sich an einer Unterschriftenaktion zu beteiligen?  Wir ersuchen dich/Sie, uns eventl. deine/Ihre Meindung durch einen entspechenden Eintrag unter „Kommentare“ mitzuteilen.

HINWEIS:  Es ist weiter die Gelegenheit, mittels download die Wahlliste auf dieser Website herunterzuladen und an uns zu mailen. Für diese Bürger-Willenserklärung gibt es kein End-Datum!


Unser gemeinsames Ziel für 2019 (und darüberhinaus) 

  • Dass die Absicht, den Grünzug zu verbauen, letztendlich aufgegeben wird- dass keine Bulldozer die 1.000 Obstbäume wegräumen,
  • der überregionale Grünzug St. Isidor durch Abänderung der Landesverordnung wieder entsteht,
  • die Gemeinde dann kein Bauland (Wohngebiet oder Betriebsbaugebiet) mehr widmen kann und der Spruch
  • „LEONDING, DIE GRÜNE STADT VOR DEN TOREN VON LINZ“                                                    
  • weiterhin seine Gültigkeit hat !

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